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Works and Works on Paper * June 24 - July 26 2002 * Amsterdam, Netherlands. < BACK





George Maciunas.

1931 Yurgis Maciunas wird in Kaunas, Litauen geboren.
1962 gründet er die Fluxus-Gruppe durch die ersten europaischen Fluxusfestivals.Aufführende: Maciunas,Higgens,Knowles,Paterson,Vostell, Paik, Williams, Schmit, Köpcke, Andersen. 14 Konzerte im Städtischen Museum Wiesbaden - 6 Konzerte in der Nikolai-Kirche, Kopenhagen- 7 Konzerte am Centre American des Artistes, Paris.
1963 Feb. Manifest - 1963 Vautier,Spoerrri,Filliou, Beuys, de Ridder stoßen zu Fluxus. Rückkehr nach NY im Sept. 63.
Ab 1965 werden Multiples gemacht, die Veranstaltungen treten in den
Hintergrund.
1978 erkrankt an Krebs, stirbt am 7.Juli
   

MR. FLUXUS ist ein Gemeinschaftsporträt einer der Schlüsselfiguren der Kunstgeschichte in der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts. George Maciunas, exzentrischer Führer der radikalsten und experimentellsten Kunstbewegung der Sechziger, war ein Clown und Witzbold par excellence und gleichzeitig ein todernster Revolutionär. Sogar nachdem er eine öffentliche Person geworden war, verbarg er fast bis zum Ende durch unglaubliche Übertreibungen ein unorthodoxes Privatleben, das er mit niemandem teilte. Eingefleischt zölibatär erlag er seiner einzigen großen Liebe gerade ein paar Monate vor seinem Tode. Als Hofnarr in einer tragischen Rolle lachte er über sich selbst undprovozierte andere zum Lachen, indem er die Komik der unheilbaren Krankheiten und schmerzhaften Wirklichkeiten betonte, die ihn die meiste Zeit seines ziemlich kurzen Lebens begleiteten.

Sogar in seinen frühesten Jahren hielt Klein-Yurgis (Georges Rufname auf litauisch), wie die Erzählungen seiner Mutter und seiner Schwester klarstellen, auf Distanz. Er hatte keine “besten Freunde" im Knabenalter oder in den Kriegs- und Nachkriegsjahren in Deutschland; fasziniert von Kriegsspielen, ernannte er sich immer zum kommandierenden General. Und im späteren Leben, selbst nachdem er durch seine eigenen unermüdlichen Anstrengungen ein Stückchen Ruhm und Bekanntheit in den Kunstwelten Europas und der Vereinigten Staaten erlangt hatte, betrachtete er sich selbst als primus inter pares, duldete aber keine Biographen oder gar Hagiographen in seinem Gefolge.

Auf diese Weise verschwand sein persönliches Leben in seiner großen Erfindung, der internationalen Fluxus“Unbewegung", die er totalitär zu beherrschen versucht hatte.


Sein Leben war widersprüchlich, urkomisch, erschütternd und tragisch - eines inspirierten und manchmal inspirierenden Kreuzritters, dessen heiliger Auftrag es war, die Weltzu verändern und dabei mit der Kunstwelt anzufangen.

Mit seinen ernsthaften Versuchen, temperiert durch Witz und Weisheit neben Spott und Verachtung, die Hohepriester der Kunst und ihre Schergen aus dem Tempel zu vertreiben, gewann er zu Lebzeiten wenig Freunde innerhalb der etablierten Kunstszene. Doch Mr. Fluxus hat sich durchgesetzt. Ähnlich wie Tristan
Tzara, Andre Breton, Marcel Duchamp undJohn Cage, ist er eine der anerkannten Kräfte hinter den Umwälzungen der Kunst unserer Zeit. aus Mr. Fluxus, Harlekinart, 1996- Die Herausgeber: Emmett Williams (geb. 1925 USA) ist seit dem Festum Fluxorum in Wiesbaden in 1962 einer der prägenden Künstler von Fluxus gewesen. Der international agierende Performer, Maler und Dichter lebt seit 1980 in Berlin.

Nach dem Studium an der Bath Academy of Art hat die englische Künstlerin Ann Noel für Edition Hansjörg Mayer und Something Else Press gearbeitet, und dadurch die meisten Fluxuskünstler kennengelernt.

+ Lynks ::

http://www.slonet.org/~tsulaiti/fluxus.html
http://www.dartmouth.edu/~dhaynes/G_Maciunas.html
http://www.the-artists.org/ArtistView.cfm?id=995C45A6-ED60-4683-A7DCCA5831975798
http://www.chinadaily.com.cn/star/2002/0502/wh28-1.html

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